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29.05.2018

Bilanzierung der Auswirkungen der US-Steuerreformgesetzgebung nach IFRS

Das am 22. Dezember 2017 in Kraft getretene US-Steuerreformgesetz beeinflusst auch IFRS Konzernabschlüsse soweit US-Unternehmen einbezogen sind

Key Facts
  • US-Steuerreform senkt bundeseinheitlichen Körperschaftsteuersatz auf 21%.ab 1.1.2018
  • Verpflichtung gemäß IAS 12, die Auswirkungen des US-Steuerreformgesetzes für alle IFRS Abschlüsse einzubeziehen, die das Datum des Inkrafttretens des Gesetzes (22.12.17) beinhalten
  • Steuersätze für latente Steuern sind zu rekalkulieren, bei abweichenden Wirtschaftsjahren sind gewichtete Mischsteuersätze zu berechnen
  • Weitere Änderungen der US Steuerreform wie Verlustabzug und Zinsschranke generieren weitere Analysen und Anpassungen in IFRS Abschlüssen
Autor
Hans-Georg Weber
Partner
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
München
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Tax Cuts & Jobs Act

Am 22.12.2017 ist das ursprünglich als Tax Cuts und Jobs Act (TCJA) bezeichnete US-Steuerreformgesetz in Kraft getreten. Das Gesetz senkt den bundeseinheitlichen Körperschaftsteuersatz ab dem 01.01.2018 von vorher maximal 35 % auf 21 %, beinhaltet daneben jedoch weitere umfassende Änderungen. Gemäß IAS 12 sind die steuerlichen Auswirkungen der geänderten US-Steuergesetzgebung in den IFRS-Abschlüssen (Konzernabschlüsse, Zwischenabschlüsse) zum 31.12.2017 und in der dazugehörigen Lageberichterstattung, die den 22.12.2017 umfassen, zu berücksichtigen.

Betroffene Perioden und Gesellschaften

Betroffen von den Steueränderungen sind nicht nur Gesellschaften, die ihren Sitz in den USA haben, sondern auch solche mit Sitz in Deutschland, die Konzerngesellschaften wie z.B. Tochtergesellschaften oder Zwischenholdings in den USA haben. Daher ist eine umfassende Analyse der Auswirkungen für die Bilanzierung und Lageberichterstattung vorzunehmen.

Verlautbarung der ESMA zu dem US-Steuerreformgesetz

Die European Securities and Markets Authority (ESMA) hat im Januar 2018 eine Verlautbarung zum bilanziellen Umgang mit dem komplexen steuerlichen Regelwerk veröffentlicht, um eine einheitliche IFRS-Anwendung in der EU diesbezüglich zu erreichen.

Bestmögliche Schätzung der Auswirkungen in den IFRS-Abschlüssen nötig

Die Unternehmen müssen danach eine bestmögliche Schätzung aller Auswirkungen des Gesetzes in ihren IFRS-Abschlüssen vornehmen. Unter Umständen kann es dabei zu höheren Schätzunsicherheiten kommen, was zu Bewertungsanpassungen in späteren Berichtsperioden bei einem vertieften Verständnis über die Auswirkungen und die Anwendung des Gesetzes führen kann. Die ESMA weist in diesem Zusammenhang besonders auf die Bedeutung der Angaben im IFRS-Anhang hin, speziell zu den Auswirkungen der Steuerrechtsänderungen und den damit verbundenen wesentlichen Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten.

Es ergeben sich somit nicht nur Auswirkungen der Steuerreform für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung, sondern auch in Bezug auf die erforderlichen Anhangangaben. So können sich z.B. die im Anhang im Rahmen von latenten Steuern anzugebenden Beträge der noch nicht genutzten steuerlichen Verluste, der abzugsfähigen temporären Differenzen und der noch nicht genutzten Steuergutschriften, für die in der Bilanz noch kein latenter Steueranspruch angesetzt wurde, ändern.

Auswirkung des TCJA auf latente Steuern

Die Senkung des bundeseinheitlichen Körperschaftsteuersatzes auf 21 % bewirkt unmittelbar eine veränderte Berechnung der latenten Steuern für Sachverhalte, die in den USA besteuerte Konzernunternehmen betreffen. Für Unternehmen, die ein vom Kalenderjahr abweichendes Geschäfts- und Steuerjahr haben, ist hierbei ein Mischsteuersatz zu bilden, der zeitraumbezogen ermittelt wird (Sätze vor und nach der Änderung gewichtet mit der jeweiligen Anzahl von Tagen vor und nach der Änderung).

Das TCJA wirkt sich darüber hinaus auf zahlreiche weitere Themen der Berichterstattung nach IFRS aus, u.a. durch Änderungen beim steuerlichen Verlustabzug und durch Einschränkungen beim Abzug des Nettozinsaufwands bei der Ermittlung des Einkommens (Zinsschranke). Je später die betroffenen Unternehmen ihre IFRSAbschlüsse aufstellen können, desto genauer können sie die vielfältigen Auswirkungen der US-Steuerreform analysieren und entsprechend den IFRS-Vorschriften in ihren Abschlüssen verarbeiten.

Artikel erschienen in
WTS Journal 2/2018
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